Jubiläen, Feiern und Feste

26.03.2011

Hier finden Sie berichtenswertes über wichtige Jubiläen, Feiern und Feste in der Gemeinde Cornberg. Die Veranstaltungen werden als Kurzbericht mit einigen Fotos chronologisch aufgelistet.

April 2011
Evangelische und Katholische Christen in Cornberg unter einem Dach

Eröffnung eines gemeinsamen Weges, unter diesen Worten stand der ökumenische Gottesdienst der evangelischen und katholischen Gläubigen anlässlich des Umzugs der Evangelischen Kirchengemeinde in die Katholische Kirche in Cornberg, um diese künftig gemeinsam zu nutzen. Zahlreiche Gottesdienstbesucher beider Konfessionen wohnten diesem historischen Ereignis bei, das mit einem Gottesdienst im Evangelischen Gemeindehaus begann. Pfarrerin Gundula Eckert erinnerte kurz an den in den 55 Jahren seit der Eröffnung liebgewonnen „Raum“, in welchem die Menschen getröstet, gestärkt und ermutigt wurden. Einen solchen „Raum“ gibt es nun innerhalb der Katholischen Kirche. Pfarrer Bernhard Schiller sprach davon, dass die einzelnen Konfessionen lediglich als einzelne Zimmer im Hause Gottes zu verstehen sind, und so gebe es zwar die Trauer, das alt vertraute Haus zu verlassen, aber auch die Freude über den gemeinsamen Neubeginn. ImageÄhnlich dem in der Bibel beschriebenen Auszug aus Ägypten werde man nun mit dem Kreuz voran diese Umzugsprozession anführen, mit den gemeinsamen Zeichen beider Kirchen: Kreuz, Bibel, Kelch, Osterkerze. Unter dem Geläut aller Kirchenglocken beider Glockentürme zog die lange Prozession durch Cornberg. In der Katholischen Kirche wurden die Gläubigen mit einem imposanten Orgelspiel empfangen. An diesem Tag wurde in Cornberg ein weiteres ökumenisches Zeichen gesetzt: die gemeinsame dauerhafte Nutzung der EINEN Kirche. Nach dem offiziellen Gottesdienst gab es Gelegenheit für Grußworte. Pfarrerin Eckert berichtete vom herzlichen Empfang, der unkomplizierten Schlüsselübergabe, dem bereits im Schaukasten aushängenden Pfarrbrief und Einigem mehr, für sie selbst, alles Zeichen des herzlichen Willkommens. Bürgermeister Achim Großkurth erkannte in diesem Projekt einen guten und „sinnhaften“ Zwischenabschnitt innerhalb der Dorferneuerung Cornberg. Nach diesem Umzug von einem Gotteshaus in eine Kirche werden die Überlegungen zur Nutzung des verlassenen Evangelischen Gemeindehauses neu angestoßen. Viele Kirchenbesucher nutzten anschließend das Angebot, gemeinsam im Katholischen Gemeindesaal am reichhaltigen Kuchenbuffet teilzunehmen. Stühle und Tische im Außenbereich regten bei strahlendem Sonnenschein zum Austausch an.

Juni 2010
90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Königswald

Anlässlich des diesjährigen Lindenfestes feierte auch die Freiwillige Feuerwehr Königswald Geburtstag, 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Königswald. Wehrführer Reiner Landau hatte dazu die Nachbarwehren aus Rockensüß und Cornberg zu einer Schauübung eingeladen. ImageDen Besuchern des Lindenfestes wurde durch die Cornberger Wehr der Einsatz mit technischem Bergemittel an einem Unfallfahrzeug vorgeführt. Ein „Ah“ und „Oh“ ging durch die Reihen der Zuschauer, als man das Dach und die Türen des Unfallfahrzeuges wie eine Fischdose öffnete. Die Feuerwehr aus Rockensüß ließ es, bei der Vorführung eine brennende Fettpfanne mit Wasser zu löschen, so richtig heiß werden. Auch wurde mit lautem Knall demonstriert, was man mit Haarspraydosen nicht machen sollte. Lehrreich waren diese Demonstrationen für alle Besucher, insbesondere aber für die anwesenden Kinder. Im Anschluss an die Übungen wurden noch einige aktive Feuerwehrleute aus den Ortsteilen von Gemeindebrandinspektor Horst Schmauch und Bürgermeister Achim Großkurth für ihre Leistungen und Einsatzbereitschaft ausgezeichnet. Im Hinblick auf das in 10 Jahren anstehende 100jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Königswald wurden im Verlauf des Lindenfestes schon erste Planungen besprochen.

Juni 2010
90 Jahre MGV „Eintracht“ 1920 Rockensüß

90 Jahr alt ist der Chorgesang in Rockensüß. Vor 90 Jahren, am 10. Oktober 1920, wurde der MGV „Eintracht“ 1920 Rockensüß gegründet. Unter dem Chorleiter Lehrer Droste sangen damals 46 Männer. Die Zahl der Aktiven erhöhte sich bis 1939 auf 50 Sänger. Während des 2. Weltkrieges ruhte der Verein. Im Januar 1949 fand im Vereinslokal Hollstein eine Versammlung statt, auf der 30 Männer das Wiederaufleben des Vereins beschlossen. Chorleiter wurde Lehrer Wilhelm Knierim. Er führte den Verein zu voller Blüte. Bis zu 74 Sänger vertraten den Verein bei Veranstaltungen. In dieser Zeit schrieb die Presse über Rockensüß „Das singende Dorf“. In 1961 wurde dem Männerchor dann ein Frauenchor angegliedert, der aus 38 Frauen und Mädchen bestand. 1963 hatte der Verein 125 Mitglieder und verfügte über einen Männer-, Frauen- und gemischten Chor. Bei Auftritten standen über 100 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne. Das Motto lautete: Stets aufwärts! Nie abwärts! Zwischen den Jahren 1962 und 1978 war die Zahl der Sänger dann rückläufig. Dies hatte zur Folge, dass sich 1978 die Sängerinnen und Sänger der drei Chöre zu einem „Gemischten Chor“ zusammenschlossen. Der Gemischte Chor bewältigt bis heute die Pflichten des Vereins, obwohl die Zahl der Aktiven immer weiter zurück gegangen ist. Der Chor steht heute nur noch mit 20 Sängerinnen und Sängern auf der Bühne. Nach 34 Jahren wurde Wilhelm Knierim 1982 als Chorleiter verabschiedet. Neuer Chorleiter wurde Gerhard Alwin Hollstein. Er führte den Dirigentenstab über 25 Jahre, bis er aus gesundheitlichen Gründen seine Chorleitertätigkeit beenden musste. ImageSeit 2008 wird der Chor von Karl Pfetzing dirigiert. Zu erwähnen ist auch die Gründung eines Kinderchores in 1989. Ralph Köhler dirigierte den Kinderchor bis zu seinem Wegzug aus Rockensüß in 1993. Trotz vieler Bemühungen konnte bis heute kein Nachfolger für den Kinderchor gefunden werden. Das 90-jährige Bestehen feierte der MGV am 26. Juni 2010 mit einem Liederabend in der Kulturbühne im Kloster Cornberg. Zahlreiche Gäste und Vertreter aus Vereinen und Politik gratulierten dem Chor zum Jubiläum und wünschten für die Zukunft alles Gute sowie neue Sängerinnen und Sänger, damit in 10 Jahren der 100. Geburtstag gefeiert werden kann. Die Sängerinnen und Sänger der Chöre aus Weißenhasel, Wichmannshausen und Mihla erfüllten zusammen mit dem Jubiläumschor die Kulturbühne mit ihren Stimmen. Mit dem Thüringer Singkreis aus Mihla pflegen die Sängerinnen und Sänger aus Rockensüß seit der Wiedervereinigung eine rege Freundschaft. Viele gemeinsame Treffen und Veranstaltungen fanden seither statt. Der Vorsitzende und die Geschäftsführerin des Sängerkreises Alheimer, Thorsten Berge und Karola Gunkel, nahmen folgende Ehrungen für langjährige Sängertätigkeit vor: Horst Germeroth 60 Jahre, Franz Müller und Gerhard Alwin Hollstein 50 Jahre, Elisabeth Heiderich 40 Jahre, Ilona Pippert und Ortrud Riemann 25 Jahre. Zum Schluss sangen alle Anwesenden gemeinsam das Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“. Anschließend verbrachten Gastgeber und Gäste noch einige gesellige Stunden in gemütlicher Runde.

Mai 2010
40-jähriges Vereinsjubiläum Heimat- und Verkehrsverein Cornberg

Der Heimat- und Verkehrsverein Cornberg e.V. feierte mit einem Fest im Steinbruch am 16. Mai 2010 sein 40-jähriges Vereinsjubiläum. Ein schönes Fest zwischen besonderen Werten. Begonnen wurde mit einem Gottesdienst in der ehemaligen Klosterkirche. ImageZu dem anschließenden Festakt im Seminargebäude hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden. Für die Glückwünsche und Geschenke zum Vereinsjubiläum bedankte sich die 1. Vorsitzende Renate Simon ganz herzlich im Namen des Vereins. Gründungsmitglied Heinz Moch gewährte in einem interessanten Vortrag einen Einblick in 40 Jahre Vereinsgeschichte und Vereinsarbeit und sprach auch über die Gründe und Ziele der Vereinsgründung und über die Arbeit und die Ziele des Vereins in der Gegenwart. Gäste der Feierstunde waren Bürgermeister Achim Großkurth, Helmut Miska, der als Kreisbeigeordneter die Grüße des Landrats überbrachte, Ursel Kuhnsch, die Grüße für die Gemeindevertretung und für Herrn MdL Dieter Franz überbrachte, Pfarrerin Gundula Eckert, Marianne Schrammel, Thomas Engel von der Sparkasse und Vertreter zahlreicher Vereine aus der Gemeinde Cornberg sowie zahlreiche Vereinsmitglieder, die den Verein seit seiner Gründung unterstützen und für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden. Nach der Feierstunde wurde den Gästen und Besuchern ein reichhaltiges Programm geboten. Im Seminarraum waren die von Hanskarl Möller gesammelten und von Marianne Schrammel gespendeten alten Bergmannswerkzeuge ausgestellt. ImageIm Mineralienschaudepot waren neben vielen verschiedenen Mineralien auch viele Platten mit Cornberger Fährten ausgestellt. Eine umfangreiche Bilderausstellung, zusammengetragen von Madeleine Tatsch und Mario Darmann, präsentierte einen interessanten Querschnitt durch 40 Jahre Vereinsarbeit und eine gedankliche Reise in die Vergangenheit. Eine Video-Show und eine Führung durch den Cornberger Quarzitsandsteinbruch gehörten ebenfalls zum Programm. Es war ein schönes Fest an dem viele interessante Gespräche geführt wurden, und an das sich alle Teilnehmer sicher gern erinnern werden. Der Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins bedankte sich herzlich bei den vielen Vereinsmitgliedern und Helfern, die auf ganz verschiedene Art zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ebenso Herzlichen Dank auch den Vereinen, die Tische und Partyzelte zur Verfügung stellten und der Gemeinde Cornberg, die es ermöglichte, das Fest in dieser einzigartigen Umgebung zu feiern.

Juni 2009
50-jähriges Vereinsjubiläum der SG Rockensüß-Königswald


Vom 17. bis zum 22. Juni 2009 feierte die SG Rockensüß-Königswald ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum. An den ersten beiden Tagen traten sechs Mannschaften zu einem Jubiläumsturnier gegeneinander an, das die SG Pfaffenbachtal schließlich gewann. Am Freitag, den 19. Juni, fand im festlich geschmückten Zelt der Kommersabend statt. In seiner Festrede würdigte Bürgermeister Achim Großkurth die besonderen Verdienste der Vereinsmitglieder bei der Herrichtung des Sportplatzes und dem Aufbau des Vereinsheimes. ImageBesonders der Ehrenvorsitzende Willi Wennemuth hat sich in den Jahrzehnten seines Wirkens für den Verein große Verdienste erworben. Nach den zahlreichen Grußworten konnte der 1. Vorsitzende Udo Baumgarten, verdiente Mitglieder für ihre 50-jährige, 40-jährige und 25-jährige Mitgliedschaft ehren. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Otto Braunholz, Walter Czerkus, Gerhard Ebel, Günther Henning, Karl Hollstein, Horst Jungermann, Johannes Knierim, Alfred Knoch, Helmut Knoch, Georg Moch, Franz Müller, Gerhard Schleicher, Karl Simon, Helmut Schüler, Willi Wennemuth, Hans Wetterau Für 40jähjrige Mitgliedschaft wurden geehrt: Helmut Bettenhausen, Hans-Georg Germeroth, Erhard Krück, Georg Krück, Gert Mull, Hans Simon Für 25jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Udo Baumgarten, Achim Großkurth, Eberhardt Hollstein Als Höhepunkt der Ehrungen wurde der langjährige 1. Vorsitzende Georg Wennemuth zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Musikalisch untermalt wurde der Abend durch Gesangsauftritte von Geribe Barman. Im Anschluss brachte die Laienspielgruppe Rockensüß mit ihrem Einakter „Papagei mit Folgen“ das Festzelt zum Lachen. Zum Abschluss brachte DJ Henner mit seiner Disco-Night die Festgäste auf die Tanzfläche. Am Samstag fand als weiterer „sportlicher Höhepunkt“ ein Einlagespiel der Traditionsmannschaft der SG Rockensüß/KöImagenigswald (Meistermannschaft 1989/1990) gegen die Alte Herren Mannschaft der SG Pfaffenbachtal statt. Zu dem freudigen Wiedersehen fand sich nahezu die komplette „alte Truppe“ noch einmal auf dem Rockensüßer Sportplatz ein. Im Anschluss an die freundschaftliche Begegnung fand die dritte Halbzeit im Festzelt statt, in dem die Musikband „Monsun“ für eine tolle Stimmung sorgte und die Gäste bis zum frühen Morgen auf der Tanzfläche hielt. Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst im Festzelt durch Pfarrerin Gundula Eckert. Zur Mittagszeit wurde Spanferkel angeboten. Die Jugendfußballer kamen auch nicht zu kurz. Sie stellten ihr Können im Spiel gegen den TSV Kalkobes dar. Für die kleinen Gäste wurde Ponyreiten und Kinderschminken angeboten. Im Hauptspiel des Tages überzeugte die 1. Mannschaft gegen die SG Wellen-Wega. Nach dem Spiel sorgten die „Weißenhaseler Musikanten“ im Zelt für Stimmung bis am Abend die Gewinner der großen Tombola ausgelost wurden. Am Montag fand das Fest fand mit einem Frühschoppen seinen Ausklang. Die Sportgemeinschaft kann auf ein rundum gelungenes Jubiläumsfest zurückblicken und bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden.

Mai 2009
60-jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Cornberg

Die Freiwillige Feuerwehr Cornberg ist 60 Jahre alt. Den Geburtstag feierten die Brandschützer vom 8. bis 10.05.2009 mit Musik, Tanz und einer großen Übung am Feuerwehrgerätehaus. Am Freitag wurde das Fest mit einer Disco eingeläutet. Samstag schloss sich nach dem offiziellen Kommers ein gemütlicher Teil mit Musik und Tanz an. Ausgefüllt war der Sonntag für die Feuerwehrmitglieder und ihre Gäste mit einem Zeltgottesdienst, Frühschoppen, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Bei der Feuerwehrübung wurde ein Brand im Feuerwehrgerätehaus mit einer Personenrettung aus dem Obergeschoss simuliert. Im Einsatz waren die Feuerwehren Königswald und Rockensüß. Auch die Bambinis der Feuerwehr Cornberg zeigten ihr Können in einem Wettkampf. ImageTreue Brandschützer ausgezeichnet Treue Feuerwehrmänner der Cornberger Feuerwehr ehrte Kreisverbandsvorsitzender Thomas Specht. Die Ehrenplaketten des Kurhessisch - Waldeckschen Feuerwehrverbandes erhielten Reinhold Wilhelm, Berthold Scholz, Herbert Schleicher und Horst Bolz für 50 Jahre in Gold sowie Heinz und Herbert Franz für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst in Silber. Mit Ehrennadeln ausgezeichnet wurden ferner langjährige Mitglieder des Vereins: Heinz Moch (Gründungsmitglied) für 60 Jahre, Heinrich Bomm für 50 Jahre in Gold sowie Bernd Koschmieder, Udo Große, Karl-Heinz Ewald und Manfred Burghard für 25 Jahre Treue zur Wehr in Bronze. Dank an Heinz Kuhnsch. ImageDas kommt selten vor: Heinz Kuhnsch war sprachlos. Der Chef der Cornberger Feuerwehr brachte nur ein Dankeschön über die Lippen. Er wurde beim Festkommers mit der Sankt-Florians-Medaille in Silber des Kurhessisch-Waldeckschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet. Heinz Kuhnsch erhielt das Ehrenzeichen in Würdigung seiner großen Verdienste um die Entwicklung und Förderung der Feuerwehren, betonte Kreisverbandsvorsitzender Thomas Specht. Heinz Kuhnsch war zehn Jahre lang als Gemeindebrandinspektor tätig; seit einem Jahr ist er der stellvertretende Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Cornberg. Bürgermeister Achim Großkurth, der die Entstehungsgeschichte der Cornberger Feuerwehr erläuterte, dankte im Namen des Gemeindevorstandes für die jahrzehntelange verlässliche Feuerschutzarbeit in Cornberg. Heinz Kuhnsch hat für sein Ehrenamt viel Freizeit geopfert, stellte der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Achim Scholz, fest. Er würdigte - ebenso wie Bundestagsabgeordneter Michael Roth, Landtagsabgeordneter Dieter Franz, Ortsvorsteherin Elvira Iwers und der stellv. Kreisbrandinspektor Hermann Funk – die Einsatzbereitschaft der Cornberger Feuerwehr. Die Einsatzkräfte seien gut ausgebildet, die Wehr selbst mit den notwendigen Fahrzeugen und Geräten ausgestattet. Die Wehr engagiert sich auch vorbildlich in der Brandschutzerziehung in Schule und Kindergarten. Deren Vertreter gehörten ebenso wie Gisela Steinbrecher für die Kirche und die Cornberger Vereine zu den Gratulanten auf der Geburtstagsfeier.

August 2008
30 Jahre Kindertagesstätte Löwenzahn

Viel hat sich bewegt seit dem 1. Spatenstich. Nicht nur bei den baulichen Begebenheiten wurde in den letzten 30 Jahren angebaut, umgebaut, oder renoviert. Die Arbeit und das Zusammenleben mit Menschen, insbesondere mit Kindern lassen keinen Platz für einen Stillstand. Es ist eine stete Veränderung, um Strukturen in der Einrichtung und im Zusammenleben zu schaffen, in denen Lernen und Entwicklung möglich sind.. Neues Wissen und Erkenntnisse kommen hinzu. Bestehendes Wissen und Erfahrungen aus Vergangenem lassen Rückschlüsse zu und diese müssen überdacht werden. Das schafft Raum für inhaltliche Veränderungen im pädagogischen Bereich, welche neu konzipiert und mit den Kindern im Alltag umgesetzt werden müssen. Aus dem ehemals zweigruppigen Kindergarten mit altersgetrennten Gruppen, hat sich, im Lauf der Jahre, durch dauerhaftes Engagement der Mitarbeiter, eine integrative Kindertagesstätte mit offenen, altersgemischten Gruppen entwickelt. ImageSie bietet Kindern im Alter von zwei bis 10 Jahren ein Betreuungsangebot und ist somit ein verlässlicher Ansprechpartner für Eltern. Am 23. August 2008 wurde der runde Geburtstag gemeinsam mit den Kindern, den Eltern, Großeltern, Freunden und Bekannten gebührend gefeiert. Die Kindergartenleiterin Johanna Schenk und der Bürgermeister Achim Großkurth begrüßten die Gäste, im Namen des Kindergartenteams und der Gemeinde Cornberg, aufs aller Herzlichste. Viele Glückwünsche und zahlreiche Geschenke überbrachten die anwesenden Cornberger Vereine und die geladenen Ehrengäste. Ein besonderer Dank galt dem Elternbeirat, den vielen helfenden Händen aus der Elternschaft und den Vereinen, für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes, genauso wie für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Das Begrüßungslied und der Sonnentanz der KiTa-Kinder erfreuten die Gäste gleichermaßen wie die Darbietung der Kinder der Eichendorff-Schule Cornberg. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Spiele für Groß und Klein. Unter dem Thema: „Mit allen Sinnen“, galt es unter anderem, vergrabene Diamanten mit den Händen im Sand zu finden, den Pinsel und die Farben im Gesicht beim Kinderschminken zu fühlen, oder seinen Gleichgewichtssinn auf der Hüpfburg zu testen. ImageDer reich gedeckte Kuchentisch fand ebenso den Zuspruch der Gäste, wie die Powerpointpräsentation der aktuellen Projektarbeit, oder die Bilddokumentation der Chronik. Ein Höhepunkt war unbestritten die Einweihung des neuen Barfuß-Pfades. Diesen hatten die Kinder, welche im Sommer in die Schule kommen, gemeinsam mit ihren Erzieherinnen, unter Mithilfe der Mitarbeiter vom Bauhof, vorher in tagelanger Arbeit fertig gestellt. Ein Genuss der besonderen Art war der Auftritt von „Gert der Gaukler“. Der sorgte nicht nur mit seinen zwei Auftritten für viel Vergnügen, Spaß und Kurzweil, sondern animierte mit seinen zwischenzeitlichen Einlagen von Jonglage und mehr, zum begeisterten Mitmachen. Für das leibliche Wohl der Gäste wurde bestens gesorgt. Es rundete das Fest ab und machte es zu einem unvergesslichen Erlebnis für Jung und Alt.

Juli 2008
Königswald feiert Abschluss der Dorferneuerung

Der Ortsteil Königswald hat acht Jahre Dorferneuerung erfolgreich hinter sich gebracht und damit einen wichtigen Abschnitt seiner Dorfgeschichte abgeschlossen. Das Abschlussfest wurde am 07. Juli 2007 zusammen mit dem traditionellen Lindenfest gebührend gefeiert. Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der ebenfalls neu renovierten Kirche. Lektor Hartmut Baum lobte dabei das Engagement der Königswälder, denen es durch ihren Einsatz gelungen sei, ihren Ort noch lebens- und liebenswerter zu gestalten. Vor dem Beginn des offiziellen Teils im Dorfgemeinschaftshaus mit den Grußworten der Ehrengäste, wurde von dem Angebot des Arbeitskreises Dorferneuerung, sich erst einmal mit Sekt und Schnittchen, Kaffee und Kuchen zu stärken, reger Gebrauch gemacht. ImageEine Ausstellung über die abgelaufene Dorferneuerung präsentierte zahlreiche gelungene öffentliche und private Maßnahmen. Ortsvorsteher Wetzel begrüßte die zahlreichen Gäste und rief ihnen zu: „Das Ende der Dorferneuerung ist noch nicht der Schlusspunkt. Wir machen weiter, wir starten durch! Der Kirchen- und Lindenplatz wartet schon!“ Durch die Dorferneuerung sei in dem 246 Einwohner zählenden Ort viel geschaffen und auch verändert worden. An erster Stelle nannte er die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, in dem der Landfrauenverein, der Jugendraum, das Männerballett, die Sonntagsschule (Kindergottesdienst) und der neu gegründete Schützenverein ein Zuhause gefunden haben. Weiterhin sei es gelungen, die Mosterei zu sanieren und wieder in Betrieb zu nehmen. Die Verwirklichung des Umbaus des Dorfgemeinschaftshauses sei genauso wie andere Projekte, z.B. Feuerwehrgerätehaus und Spielplatz erst durch die tatkräftige Mithilfe der Königswälder mit über 4.000 Stunden Eigenleistung möglich gewesen. Das Multifunktionsgebäude ist Standort der Feuerwehr und der tolle neue Spielplatz ist schon jetzt Treffpunkt für alt und jung. Aber auch kleinere Maßnahmen, wie z.B. Baumpflanzungen oder Ruhebänke bauen und aufstellen, sowie die vielen privat durchgeführten Projekte, müssen hier erwähnt werden. Als einen der Initiatoren der Dorferneuerung nannte der Ortsvorsteher seinen Vorgänger, Ehrenortsvorsteher Karl Siebald, der mit dem Arbeitskreis Dorferneuerung maßgeblich an der Umsetzung der Ideen und Vorschlage beteiligt gewesen ist. Das Fazit des Ortsvorstehers nach der Dorferneuerung: „Die Dorferneuerung war eine gelungene Sache und wir sind dadurch enger zusammengerückt.“ Bürgermeister Achim Großkurth verwies in seiner Festrede darauf, dass es in Königswald gelungen sei, das Ziel der Dorferneuerung, nämlich die Stärkung des ländlichen Raums, auch zu verwirklichen. ImageIm örtlichen Handlungskonzept seien viele Vorschläge erarbeitet worden, die aber nicht alle umgesetzt werden konnten. Das, was jedoch geschaffen wurde, könne sich auch dank des großen Engagements der Königswälder durchaus sehen lassen. Herzliche Glückwünsche überbrachte auch Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt. Er erklärte, dass im Rahmen der Dorferneuerung insgesamt 97 Projekte, 16 öffentliche und 81 private umgesetzt wurden. Insgesamt seien 2,8 Mill. Euro investiert worden, wovon 1,7 Mill. Euro auf den privaten Bereich entfielen. Als weitere Gratulanten grüßten die Landtagsabgeordnete Angelika Scholz und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Cornberg, Achim Scholz. Bei der anschließenden Ortsbesichtigung stellten die Königswälder ihren Gästen die Projekte der Dorferneuerung vor. Dabei wurden die Besonderheiten der einzelnen Projekte durch die Planungsbüros bzw. die Eigentümer erläutert. Der Rundgang endete mit einer Stärkung beim anschließenden Lindenfest.

Juni 2008
125-jähriges FFW Jubiläum in Rockensüß

125-jähriges FFW Jubiläum in Rockensüß vom 14. bis 18. Juni 2007 begann mit Blitz und Donner. Gerade als die Fest– und Ehrengäste das Festzelt betreten hatten, entlud sich ein starkes Gewitter mit wolkenbruchartigen Regenfällen und Sturmböen über Rockensüß. Schlagartig fiel dann noch der Strom aus und alle mussten 15 Minuten im halbdunkel ausharren. So begann der Kommersabend zur 125-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr Rockensüß e.V. im Juni 2007 mit etwas Verspätung mit dem Einzug der Fahnen im Festzelt. Der Stimmung an diesem Abend tat dies jedoch keinen Abbruch. ImageDer 1. Vorsitzende Klaus Riemann begrüßte die politischen Mandatsträger wie Herrn Landrat Dr. Schmidt, Frau Landtagsabgeordnete Scholz, Herrn Bürgermeister Großkurth und die Vertreter des Feuerwehrwesens sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Feuerwehrvereinen, Vereinsabordnungen und Sponsoren. Besonders begrüßte er die Bürger von Rockensüß mit Freunden, Bekannten und Verwandten sowie zahlreiche Gäste aus den angrenzenden Gemeinden im vollbesetzten Zelt. Die Festrede war dem Schirmherrn der Jubiläumsveranstaltungen, Bürgermeister Achim Großkurth, vorbehalten. Er hielt einen kurzen geschichtlichen Rückblick über das Feuerwehrwesen in Rockensüß und stellte fest, dass neuerdings weniger Brände, dafür mehr fachliche Hilfeleistungen von der Feuerwehr erwartet werde. Den Feuerwehrkameraden bescheinigte er ein hohes Engagement, Beständigkeit und Traditionspflege. Der Verein stehe für Kameradschaft und dörfliche Kultur. Ortsvorsteher Werner Bettenhausen, gleichzeitig stellvertretender Gemeindebrandinspektor, erläuterte den Weg von der früheren Brandbekämpfung zur heutigen vielfältigen Technischen Hilfeleistung. Er rief zum Engagement in der Feuerwehr auf. Landrat Dr. Schmidt überbrachte die Gratulationswünsche des Landkreises. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Hermann Funk dankte gemeinsam mit Gemeindebrandinspektor Heinz Kuhnsch für die hervorragende Zusammenarbeit und ehrte folgende Feuerwehrkameraden: Werner Bettenhausen, Heinrich Leimbach und Helmut Führer für 40-jährige aktive Vereinstätigkeit; Gerhard-Alwin Hollstein, Gerhard Ebel, Horst Knoch, Horst Jungermann und Walter Czerkus für 50 jährige Vereinsmitgliedschaft und Franz Müller für 50-jährige aktive Vereinstätigkeit. Die Sankt-Florians-Medaille in Silber erhielten die Feuerwehrkameraden: Helmut Führer, Heinrich Leimbach, Rudolf Claus und Klaus Riemann. Zugaberufe für die gezeigten Darbietungen erhielten die Tanzgarde Heyerode und die Kindergottesdienstgruppe. „Hereinspaziert“ sang der Chor MGV Eintracht Rockensüß zu Beginn der Feier und unterhielt das Publikum mit weiteren munteren Gesangseinlagen. Moderiert wurde die Festveranstaltung durch „Feuerwehr-Henner“ Hans-Heinrich Ullrich, der in den Pausen Witze und Anekdoten erzählte. Ein weiterer Höhepunkt war die Aufführung der Laienspielgruppe Rockensüß mit dem Theaterstück “Die Verwechselung“. Nicht minder Applaus erhielten die Jugendliche, die eine etwas antiquierte Schulunterrichtform in einem Sketch dar stellten. ImageZum Abschluss präsentierten einige Feuerwehrkameraden noch eine Beamer-Show, in der Bilder aus vergangenen Tagen gezeigt wurden. Laut und fröhlich ging es am zweiten Festtag mit der nächtlichen Disco durch das „Discoteam 2000“ weiter. Vor der geballten Anzahl von Strahlern und Boxen tanzten Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene bis spät in die Nacht. Spaß und Spiel bei der Jugendfeuerwehr Der Samstagnachmittag stand im Zeichen der Jugendwehr Rockensüß, die ihr 35-jähriges Jubiläum feierte. Stimmung pur gab es am Samstagabend im Festzelt, an dem die Tanzband „Delicados“ zum Tanz aufspielten. Knapp zwanzig Minuten nach Beginn ihres Auftritts hatten sie das Rockensüßer Publikum, so weit gebracht, dass auf Tischen und Bänken getanzt wurde. Der Festsonntag stand im Zeichen der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren und Rettungsdienste. Kurz nach dem Mittagessen ertönte eine historische Handsirene und signalisierte eine Schauübung unter Beteiligung aller Gemeindewehren sowie der Sontraer Drehleiter. Am Montag fand dann noch ein leckeres Katerfrühstück mit vielen Besuchern statt. So ging dann in den späten Montagabendstunden ein schönes Fest, das allen Rockensüßern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird zu Ende.

April 2007
Cornberg im Dorferneuerungsprogramm

ImageAm 10. April 2007 überreichte Minister Wilhelm Dietzel zusammen mit Landrat Dr. Schmidt den Anerkennungsbescheid für die Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm vor dem Cornberger Rathaus an Bürgermeister Achim Großkurth und Ortsvorsteherin Elvira Iwers. Zahlreiche Bürger und die Mandatsträger mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Achim Scholz, Bürgermeister Achim Großkurth, Ortsvorsteherin Elvira Iwers sowie Landrat Dr. K.- E. Schmidt und der Landtagsabgeordneten Angelika Scholz nahmen am Ortsrundgang mit Minister Wilhelm Dietzel teil.

Juli 2006
50 jähriges Bestehen der Eichendorff-Schule Cornberg

Mit einem Kindermusical und einem bunten Programm beging die Eichendorff-Schule Cornberg am 08. Juli 2006 ihr 50jähriges Bestehen. „Als die Tiere die Schimpfwörter leid waren“, lautete der Titel des Musicals, welches in 6 Monaten mit etwa 80 Kindern aus allen fünf Schulklassen unter der Leitung der Lehrerinnen Annemarie Kapinus und Gunhild Becker einstudiert wurde. ImageViel Unterstützung hatten die beiden Lehrerinnen bei der Vorbereitung und Aufführung des Stückes. Die Eltern nähten Kostüme, schmückten die Halle und waren auch für das Schminken der Darsteller zuständig. Schulleiter Werner Herwig betonte, dass ohne die Mitwirkung des Hausmeisters, Harald Iwers, die Vorführung so nicht möglich gewesen wäre. Vom Bau des Bühnenbildes bis hin zu technischer Unterstützung reichte seine Hilfe. Herr Herwig dankte allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Schulamtsdirektor Werner Schwatlo, der in den Sechzigerjahren selbst an der Eichendorff-Schule unterrichtet hatte, lobte die Aufführung als gelungene Umsetzung des „Cornberger Schulleitbildes“, das sich zum Ziel setzt, das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken, das Gemeinschaftsgefühl aller Mitglieder der Schulgemeinde zu fördern und die Freude am Lernen und Arbeiten zu ermöglichen. Grußworte für die gemeindlichen Gremien überbrachte Bürgermeister Achim Großkurth. Er wünschte sich für die Zukunft genügend Schüler, um den Schulstandort als wohnortnahes gutes Bildungsangebot zu sichern. Weitere Glückwünsche übermittelten die Schuldezernentin des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Christa Bittner, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Cornberg Achim Scholz und Ortsvorsteherin Elvira Iwers und die Leiterin der Kindertagesstätte „Löwenzahn“Johanna Schenk. ImageVon den weiterführenden Schulen in Sontra gab es ebenso Grüße wie vom Siedlerbund und dem Hallensportverein Cornberg, von der Evangelischen Kirchengemeinde und vom Heimat- und Verkehrsverein. Museumsleiterin Madeleine Tatsch erinnerte in ihrem Grußwort an den Namensgeber der Schule, den Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff. Ein besonderer Dank für die Mithilfe bei der Festvorbereitung galt dem Schulelternbeirat mit der Vorsitzenden Dagmar Diegel, und dem Förderverein der Eichendorff-Schule unter Vorsitz von Jutta Bachmann. Nach dem offiziellen Teil wurde das gesamte Schulgelände mit zahlreichen Attraktionen und einer Bilderausstellung bis zu Abend zum Spielfläche für Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde sowie zahlreiche „Ehemalige“ der Cornberger Schule.

Juni 2006
40 Jahre Landfrauenverein Königswald

Der Landfrauenverein des Ortsteils Königswald feierte am 24. und 25. Juni 2006 sein 40-jähriges Bestehen. Als vor 40 Jahren der Landfrauenverein gegründet wurde, wollte man sich eigentlich nur über das Tiefgefrieren informieren. Dass bei der Gründungsversammlung auch zwei Männer anwesend waren, war bei den Landfrauen vor 40 Jahren schon etwas ungewöhnlich, erzählte die 2. Vorsitzende Inge Baum, in ihrem Rückblick der Vereinsgeschichte. ImageBeim Festkommers wurden durch die Bezirksvorsitzende, Frau Herta Wolf, folgende Mitglieder mit Urkunde und Blumenstrauße geehrt: Für 40 Jahre Mitgliedschaft Sophie Becker, Irene Bettenhausen, Irene Klar, Berta Krück, Inge Landau, Lotte Sangmeister, Annemarie Siebald, Irmgard Siebald, Käthe Siebald, Elsbeth Voland und Elfriede Wetzel. Für 25 Jahre Mitgliedschaft Ingrid Bettenhausen und Sonja Siebald. Mit der Übergabe einer Urkunde des Landesverbandes wurde die 22jährige Arbeit von Sonja Siebald als Vereinsvorsitzende gewürdigt. Die Bezirksvorsitzende dankte Sonja Siebald für die langjährige engagierte Arbeit und den unermüdlichen Einsatz im Verein. „Durch die Gründung des Landfrauenvereins wurde Lebensqualität nach Königswald gebracht,“ stellte die Bezirksvorsitzende fest. Brauchtum werde gepflegt, Tradition bewahrt, aber auch Neuerungen gegenüber sei man stets aufgeschlossen. Die Grüße der gemeindlichen Gremien überbrachte Bürgermeister Achim Großkurth, der dem Landfrauenverein für die ständige Bereitschaft, sich für die Belange der Allgemeinheit einzusetzen, recht herzlich dankte. Besonderen Dank richtete er auch den Festausschuss und an alle Helfer für die umfangreichen Vorarbeiten zur Vorbereitung des gelungenen Jubiläumsfestes. Weitere Glückwünsche wurden vom Bundestagsabgeordneten Michael Roth, der Landtagsabgeordenten Angelika Scholz, der Ersten Kreisbegeordneten Christa Bittner, Frau Pfarrerin Gundula Eckert sowie den Vereinen aller drei Ortsteile, vertreten durch den Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Königswald, Werner Blackert, überbracht. Umrahmt wurde die Geburtstagsfeier u.a. von der Volkstanzgruppe Ronshausen, die mit ihren Tänzen das Publikum erfreute. Viel Applaus erhielten vor allem die Kinder des Kindergottesdienstes. Unter Leitung von Sarah und Marina Schalles unterhielten sie die Gäste mit Liedvorträgen.

April 2006
40 Jahre Schützengilde Cornberg

Am 01.04.2006 feierte die Schützengilde Cornberg –vereinsintern- ihren 40 Geburtstag. Der Schützenmeister Achim Scholz gab einen Rückblick auf 40 Jahre Vereinsgeschichte. Am 10. März 1966 fand im Gasthaus Sadel die Gründungsversammlung statt. Zu dieser Versammlung waren neun Männer gekommen, die den Verein ins Leben riefen. Beschlossen wurde, dass das Gasthaus Sadel Vereinslokal wird und die Trainingstage donnerstags und sonntags stattfinden sollten. Zum 25jährigen Jubiläum wurde eine Vereinsfahne angeschafft. Gründungsmitglieder im Jahre 1966 waren: Johann Krahforst, Herbert Bechthum, Gerhard Anderson, Klaus-Dieter Sadel, Berthold Scholz, Karl Nocke, Günter Siersleben, Walter Pischtiak, Herbert Dembski. ImageSeit der Gründung ist der Verein stetig gewachsen. Von den noch lebenden Gründungsmitgliedern haben Gerhard Anderson als Kassierer, Herbert Bechthum als 2. Vorsitzender und Berthold Scholz als Schützenmeister (1. Vorsitzender) über Jahrzehnte im Vorstand gearbeitet und den Verein maßgeblich geprägt. Es stellten sich die sportlichen Erfolge ein und der Verein hat auch seinen Platz innerhalb der Gemeinde Cornberg gefunden. Durch eigene Veranstaltungen, wie das jährliche Bürgerschießen und Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Vereinen zeigte und zeigt die Schützengilde ihr Engagement. 1990 erfolgte mit dem Erweiterungsbau der Mehrzweckhalle an der Grundschule Cornberg die Herstellung der eigenen Schießstätte. Die Schützengilde Cornberg verfügte zu dieser Zeit über eine der modernsten Sportstätten im Kreisgebiet. Neben den Luftdruckwaffen, die auf dem 10 Meter Stand geschossen werden, können auf der unter der Erde liegenden 50 Meter Bahn unterschiedlichste Disziplinen mit fast jedem Kaliber geschossen werden. Die Lage mitten im Dorf ist bis in die heutige Zeit einzigartig. Mit einer Eigenleistung von rund 170.000 DM und unzähligen Arbeitsstunden haben die Mitglieder des Vereins bewiesen, dass eine Gemeinschaft etwas bewegen kann. Zum Abschluss wurden die Gründungsmitglieder Gerhard Anderson und Berthold Scholz vom 2. Vorsitzenden Rüdiger Methe mit einem kleinen Geschenk geehrt.

Juli 2005
Einweihung des neuen Multifunktionsgebäudes in Königswald

Am 23. Juli 2005 war es endlich soweit, die Freiwillige Feuerwehr Königswald konnte in das im Rahmen der Dorferneuerung als Multifunktionshaus umgebaute Raiffeisengebäude einziehen. Gemeinsam mit dem Land Hessen, dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg und der Gemeinde Cornberg konnte ein lange gehegter Wunsch realisiert werden. Neben den Räumen für die Feuerwehr, kombiniert mit einer öffentlichen Toilettenanlage und einer funktionalen Lagerhalle für die Gemeinde wurde auch die Sirenenanlage an zentraler Stelle im Dorf mit installiert und eine Buswartehalle und die öffentlichen Informationskästen integriert. ImageDas Grußwort von Bürgermeister Achim Großkurth anlässlich der Einweihungsfeier begann aufgrund der Vorgeschichte zu diesem Projekt mit den Worten „Eine schwierige Geburt – was lange währt, wird endlich gut.“ Durch die gelungene Umsetzung des Bauvorhabens konnte nach Abschluss der Maßnahme der veranschlagte Kostenrahmen um 10 % unterschritten werden, sodass gut 20.000 € eingespart wurden. Hierfür ist allen Beteiligten, insbesondere den Helfern der örtlichen Feuerwehr und den engagierten Mitarbeitern der Gemeinde zu danken. Möglich wurde dies nicht zuletzt durch die vielen freiwilligen Helfer und die Eigenleistung in immerhin 350 Stunden. Dies wurde vom Wehrführer und Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Königswald, Werner Blackert, lobend erwähnt. Erika Schmidt-Pannenbäcker als Vertreterin des Landkreises zitierte Worte von Friedrich Wilhelm Raiffeisen: „Was dem einzelnen nicht möglich ist, das erreichen viele.“ Auch Kreisbrandmeister Hermann Funk und Gemeindebrandinspektor Heinz Kuhnsch, aus deren Sicht das Gebäude zahlreiche Vorteile für die Feuerwehr bietet, sprachen sich anerkennend aus. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Achim Scholz stellte fest, dass, wie man heute sehen kann „Träume, wenn man sie lange genug träumt und daran arbeitet“ auch wahr werden. Auch Ortvorsteher Dieter Wetzel zeigte sich hoch erfreut über die gelungene Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung. Die symbolische Übergabe des Schlüssels wurde während der Feierstunde von Architekt Albert Hess an Bürgermeister Achim Großkurth vorgenommen.

Januar 2005
Neues Feuerwehrfahrzeug LF 10/6 für FFW Cornberg

Die Gemeinde Cornberg und die Freiwillige Feuerwehr Cornberg feierten am 15.01.2005 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und zahlreicher Nachbarwehren die offizielle Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeuges. Bürgermeister Achim Großkurth und Gemeindebrandinspektor Heinz Kuhnsch begrüßten als Ehrengäste Dr. Karl-Ernst Schmidt (Landrat), Michael Roth (MdB), Angelika Scholz (MdL), Jürgen Weingarten (Kreisbrandinspektor), Hermann Funk (Kreisbrandmeister), Achim Scholz (Vorsitzender Gemeindevertretung), und die Wehrführer bzw. Brandinspektoren der Feuerwehren der Nachbargemeinden. ImageBesonders die zahlreichen Mitglieder der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Cornberg waren beeindruckt von der Vorführung des Neuen Fahrzeugs, die von Wehrführer Rolf Ulm vorgenommen wurde. Laut Kreisbrandinspektor Weingarten ist das neue LF 10/6 der Renner unter den hessischen Feuerwehrfahrzeugen. Das neue Fahrzeug stellt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Brandschutzes in der Gemeinde Cornberg dar und kommt allen Bürgern zugute. Dank des 1000-Liter-Wassertanks und der Schnellangriffsvorrichtung an Bord, kann die Feuerwehr jetzt schneller am Brandort eingreifen. Auch für die Bergung von Unfallopfern ist die Feuerwehr durch die technischen Geräte besser gerüstet, besonders im Hinblick auf die Bundesstraße 27, die zum Einsatzgebiet der Wehr gehört. Möglich wurde die Anschaffung durch ein Landesbeschaffungsprogramm der Hessischen Landesregierung. Das Land beteiligte sich mit rund 90.000,-- € an der Finanzierung; ca. 50.000,-- € steuerte die Gemeinde Cornberg bei. Mit dieser Beschaffungsmaßnahme ist die Bedarfsplanung der Geräteausstattung der Feuerwehren für die Gemeinde Cornberg weitestgehend umgesetzt.

August 2004
10 Jahre Sandsteinmuseum Kloster Cornberg

Das Sandsteinmuseum mit seinen Saurierfährten, der Geschichte des ehemaligen Benediktinerinnenklosters und des Ortes Cornberg wurde mit der renovierten Gesamtanlage Kloster Cornberg als Bürger- und Kulturzentrum am 08. Juli 1994 eröffnet. Grund genug, ein wenig Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen. ImageDer örtliche Heimat- und Verkehrsverein hat sich der Aufgabe gestellt, das Museum ehrenamtlich zu betreuen. Während der Öffnungszeiten leisten im Wechsel 22 Mitglieder als Museumsmitarbeiter Betreuungsdienste, vier davon führen außerdem Gruppen nach Voranmeldung. Auch im benachbarten Steinbruch, wo seit Juni 2003 ein Mineralien-Schaudepot aus Beständen des Kreisheimatmuseums besteht werden Schulklassen, Studenten der Geowissenschaften und andere Interessierte geführt. Für Kinder wird seit 2003 auch eine Museumsrallye im Museum angeboten, die gern in Anspruch genommen wird. Neben den regulären Öffnungszeiten an allen Sonn- und Feiertagen, außer im Winter, wurden in den vergangenen 10 Jahren 510 Sonderführungen registriert. Bis August 2004 konnten mehr als 27.000 Besucher gezählt werden. Das Museum nahm 10 mal am bundesweiten Tag des offenen Denkmals mit verschiedenen Aktivitäten teil. Seit zwei Jahren wird auch der bundesweite Tag des Geotops im Steinbruch Cornberg veranstaltet. Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Museum sehr gut angenommen wurde. Es hat sich bewährt und durch die Erweiterung im Steinbruch wurde die Präsentation noch weiter intensiviert. Besonders beachtenswert sind dabei die zahllosen freiwillig geleisteten Arbeitsstunden der ehrenamtlichen Museumsmitarbeiter, ohne die ein Museum dieser Größenordnung nicht unterhalten werden könnte. Ihnen allen ist Dank und Anerkennung auszusprechen. Das Jubiläum wurde am Tag des offenen Denkmals, Sonntag 12.09.2004, mit einem Festakt in der Klosterkirche ausklingen. Höhepunkt waren hierbei der Festvortrag von Altbürgermeister Moch und der Vortrag einer Benediktinerin aus Fulda über das Thema „ Klosterleben einst und jetzt“. Begleitend hierzu gab es die Sakralausstellung „Christliche Begleiter in Heim und Familie“. Für die Kinder wurden eine Jubiläums-Museumsrallye und weitere Kinderaktionen angeboten.

Juli 2004
10 Jahre Kulturverein Kloster Cornberg 

Mit einem abwechslungsreichen Programm hat der Kulturverein Kloster Cornberg vom 09. bis 11.07.2004 sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Das Veranstaltungswochenende begann am Freitag, 09. Juli 2004 um 17:00 Uhr mit einer Ausstellungseröffnung. ImageDie Cornberger Landschaftsmalerin Edith Schwitalla stellte ihre Aquarelle aus. Im Anschluss an die Eröffnung wurde mit einer Präsentation über die Arbeit des Kulturvereins Rückschau auf zehn Jahre Vereinstätigkeit gehalten. Ab 20:00 Uhr war das JUNGE THEATER ESCHWEGE mit dem Stück „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaas und Rita Zimmer zu sehen. Dornröschen wäre schon lange vor dem ersten Prinzenkuss geweckt worden, hätte sie damals schon die Musik von Steppin`Out gehört. Die Bluesband aus der ersten Liga spielte am Samstag, 10. Juli 2004, ab 20:00 Uhr im Klosterhof. Das Blasorchester Rotenburg a.d. Fulda ließ am Sonntag, 11. Juli 2004 das Jubiläumswochenende mit einem Frühschoppen ausklingen. Rückblick auf 10 Jahre Vereinsarbeit Alles fing damit an, dass unser Kloster in Cornberg neu aufgebaut wurde. Damals eine sehr umstrittene Entscheidung. Dennoch gab es Menschen, die hierin für Cornberg und die ganze Region eine Chance sahen, kulturelles Leben zu gestalten. Deshalb gründete sich der Kulturverein Kloster Cornberg e. V.. Die Vereinsziele von damals gelten auch noch heute: • Der Verein entwickelt und fördert entsprechend seinen Möglichkeiten ein öffentliches Kulturprogramm in den Bereichen Unterhaltung, Bildung und Information. • Um dieses Ziel zu erreichen, kann sich der Verein unter anderem folgender Mittel bedienen: Ausstellung von Werken, Vorträge, Veranstaltungen, Förderung der Kunsterziehung der Jugend, Zusammenarbeit mit verwandten Einrichtungen. • Der Verein verfolgt laut Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. ImageDie selbst gestellte Aufgabe war es, das neu revitalisierte Kloster mit Leben zu füllen. In seinem zehnjährigen Bestehen hat der Kulturverein über 160 Veranstaltungen im Kloster Cornberg angeboten. Zu den Höhepunkten gehören sicherlich die gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Kultursommer Nordhessen. Auch einige hervorragende und namhafte Kabarettisten, u.a. Michael Quast, Wolfgang Stumph und Volker Pipers haben die Kulturbühne besucht. Die Theatergruppe Nentershausen und das Junge Theater Eschwege führten etliche Theaterstücke auf. Viele verschiedene Ausstellungen von der Malerei über Bildhauerei bis hin zu Fossilensammlungen wurden gezeigt. Weitere Höhepunkte waren das Kinderfest mit Rolf Zuckowski und der Auftritt der Weltklassekünstler der Jazz-Szene „Dauner + Mangelsdorff“. Derzeit hat der Verein 39 Mitglieder. Sie stellen Stühle, bauen die Bühne auf, sorgen für das Catering, bewirten die Gäste und verkaufen die Eintrittskarten. Finanziert wird der Verein ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Allen Besuchern möchten der Verein an dieser Stelle ganz herzlich für ihr Interesse und die damit verbundene Unterstützung danken.

Juli 2004
30 Jahre Hallensportverein Cornberg

Am 09. Juli 1974 trafen sich in der Gaststätte „Cornberger Höhe“ einige Männer, um einen Hallensportverein zu gründen. Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzende wurde Hanskarl Möller, Stellvertreter Kurt Kohn, Schriftführer Reinhold Hörl und dessen Stellvertreter Eberhard Schmelzer. Als Kassierer wurde Werner Rösler gewählt und 2. Kassierer wurde Uwe Schmelzer. Von den Gründungsmitgliedern übten Herr Hanskarl Möller und Herr Werner Rösler ihre Ehrenämter 28 Jahre lang aus. Zunächst bot der Verein den Tischtennissport an. Aus der Geselligkeit heraus begannen die Mitglieder eine Wandergruppe zu gründen, die an Wanderungen im Kreis ebenso teilnahm, wie auch selbst „Volkswandertage“ in der Gemeinde organisierte. ImageIn 1990 kam dann eine Damen-Gymnastikgruppe hinzu. Heute wird einmal wöchentlich Kinderturnen in verschiedenen Altersgruppen angeboten. Der heutige Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzende ist Margarete Küch, 2. Vorsitzende Gisela Schaub und Kassiererin Christiane Goldbach. Spartenleiter sind Heinrich Wiertelorz und Karl Fischer. Seinen 30. Geburtstag feierte der Hallensportverein Cornberg am 10. Juli 2004 im Steinbruch Cornberg mit zahlreichen Aktivitäten. Spiel und Spaß gab es auf der Hüpfburg, beim Geschicklichkeitsfahren mit den Kettcars und dem gezielten Wasserbombenwerfen auf den Räuber Hotzenplotz. Aber auch beim Wasserlauf-Geschicklichkeitsspiel und auf dem Gleichgewichtsparcours konnte man sein Können unter Beweis stellen. Vorführungen der Kinder- und Jugendlichen des Vereins zeigten, dass die Jugendarbeit im Vordergrund steht, was auch Bürgermeister Großkurth in seinem Grußwort lobend erwähnte. 

Juli 2003
Kindergarten „Löwenzahn“ feierte das 25-jährige Bestehen

In dieser Zeit war der Kindergarten ein Ort der Begegnung und des Miteinanders für Kinder und Eltern. 25 Jahre Kindergartenarbeit bedeuten, dass 1100 Cornberger Kinder in ihrer Kindergartenzeit eine individuelle Förderung bekommen haben, die ihr soziales Verhalten und die Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit unterstützten. Neben den baulichen Ergänzungen, die mit der Einrichtung einer dritten Gruppe einher gingen, haben sich in den 25 Jahren auch vielfältige inhaltliche Anpassungen im pädagogischen Bereich vollzogen. Durch die integrative Betreuung und die verlängerten Öffnungszeiten sind inzwischen weitere Dienstleistungsangebote für Kinder und Eltern eröffnet worden. So ist es gelungen den Kindergarten als verlässlichen Ansprechpartner der Eltern zu entwickeln. Den Mitarbeiterinnen des Kindergartenteams ist, ebenso wie den engagierten Eltern im Elternbeirat, für ihr dauerhaftes Engagement und ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken. Sie alle haben sich um die Entwicklung der Kinder verdient gemacht. ImageZur Jubiläumsfeier am 4. und 5. Juli 2003 begrüßten Kindergartenleiterin Johanna Schenk und Bürgermeister Achim Großkurth Kinder, Eltern, Großeltern, Verwandte, Freunde und Gäste aufs aller Herzlichste im Namen des Kindergartenteams und der Gemeinde Cornberg.
Als Ehrengäste waren erschienen: die Landtagsabgeordnete Angelika Scholz, die 1. Kreisbeigeordnete Christa Bittner, die Altbürgermeister Heinz Moch und Walter Butchereit, Schulleiter Werner Herwig, Kirchenvorsteherin Renate Funk, Ortsvorsteherin Elvira Iwers und der neue Gemeindevertretervorsitzende Achim Scholz. Zahlreiche Geschenke und viele Glückwünsche überbrachten die anwesenden Cornberger Vereine. Ein besonderer Dank für die Unterstützung bei der Festvorbereitung galt dem Elternbeirat, und den vielen fleißigen Helfern aus der Elternschaft und der Vereinsgemeinschaft. Insbesondere galt der Dank auch allen Spendern für die große Tombola. Das bunte offizielle Jubiläumsprogramm wurde mit Liedvorträgen der Erzieherinnen und der Flötengruppe umrahmt. Im Anschluss an die Festreden fand eine Modenschau der Kindergartenkinder statt und Tänze des Männerballettes aus Königswald beendeten den 1. Festtag. Anlässlich der Geburtstagsfeier bekam der Kindergarten endlich auch seinen neuen Namen. Das neue Logo war erst kurz vor dem Fest an der Eingangsfassade des Kindergartens aufgemalt worden. ImageBei schönem Wetter stand der 2. Tag ganz im Zeichen der Spiele für Groß und Klein. Folgendes Programm mit Spiel, Spaß und Sehenswertem rund um den Kindergarten sorgte bei allen Besuchern für großen Zuspruch: „Sister Act“ als Aufführung der Erzieherinnen, Luftballonwettbewerb, Hüpfburg, Infostände der Patenschaftszahnärztin, der Logopädin, der Ergotherapeutin und der Feuerwehr, Kunstgalerie und Bilddokumentation, Kaffee und Kuchen, Tombola und Spiele und Liedermacher Siggi Fiegenbaum, „Theater en Miniature“ , die Vorführungen der musikalischen Früherziehung. Besonders begehrt bei den Kindern waren die Fahrten in den Feuerwehrautos die mit Baulicht und Martinshorn von der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt wurden. Für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste wurde Bestens gesorgt und so nahm die Jubiläumsveranstaltung einen guten Verlauf mit viel Spaß und freudigen Begegnungen.

Juni 2003
ERÖFFNUNG DES “MINERALIEN-SCHAUDEPOTS“ IM STEINBRUCH CORNBERG

Im Jahre 1998 wurde nach langen Verhandlungen der Gemeinde und des Heimat- und Verkehrsvereins eine große Anzahl an Ausstellungsstücken und Fährtenplatten aus Beständen des Kreisheimatmuseums in Rotenburg a. d. Fulda von der Gemeinde Cornberg übernommen. Die Räumlichkeiten des „Sandsteinmuseums Kloster Cornberg“ waren für die Präsentation dieser umfangreichen Mineraliensammlung zu klein geworden. Zur publikumsgerechten Darstellung des umfangreichen Bestandes an geologischen Exponaten wurde im angrenzenden Steinbruch Cornberg ein Schaudepot als Erweiterung des Museums eingerichtet. ImageAm 13.06.2003 war es dann endlich soweit, das „Mineralien-Schaudepot“ konnte eröffnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Es ist der richtige Zeitpunkt, das Depot für die Öffentlichkeit freizugeben,“ sagte Bürgermeister Großkurth im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zu der etwa 60 geladene Gäste erschienen waren. Dem Heimat- und Verkehrsverein Cornberg wurde in diesem Rahmen für die hervorragende Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes gedankt. Aus den über 3500 Exemplaren von Steinen und Mineralien wurden von dem Hobby-Geologen Hanskarl Möller und von Dipl.-Geologe Andreas Felten ca. 250 Stücke ausgewählt und bestimmt. In 450 Stunden wurde so eine Ausstellung eingerichtet, die besonders durch ihren regionalen Bezug beeindruckt. Zum Einen werden Mineralien und Gesteine aus dem Richelsdorfer Gebirge präsentiert, der andere Schwerpunkt liegt auf dem Cornberger Sandstein, der durch seine vielen farbigen Schattierungen besonders schön ist. Drei außergewöhnliche Fährtenplatten des Cornberger Sandsteins in einer Größe von ca. 60 cm x 35 cm sind hier zu sehen. Für die Gemeinde Cornberg ist die Eröffnung des Mineralien-Schaudepots ein weiterer Mosaikstein des Gesamtkonzepts des Lern- und Kulturortes Kloster und Steinbruch Cornberg, der eine Bereicherung für die gesamte Region darstellt. In Zukunft ist geplant, den neben dem Schaudepot liegenden Seminarraum auszustatten und auf dem Steinbruchgelände einen Erkundungspfad mit Schautafeln anzulegen. Das Depot kann zur Zeit nur unter Führung besichtigt werden. Interessierte können sich an die Gemeindeverwaltung Cornberg wenden. (Tel.: 05650 9697-0)

Standortdaten

Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Hersfeld-Rotenburg
Höhe: 254 - 485 m ü. NN
Fläche: 23,36 km²
Einwohner: 1.600
Gemeinde: 3 Ortsteile
Dichte: 65 Einwohner je km²

Gemeindeverwaltung
Am Markt 8
36219 Cornberg

Gemeindeverwaltung

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.: 07:30 – 12:30 Uhr
Do.:
14:00 – 18:00 Uhr

E-Mail:
info@cornberg.de
Telefon:
05650 9697- 0
Fax
: 05650 9697-16

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